Christoph Klimke: Entfremdete Existenzen – ein literarischer Dialog mit Marieluise Fleißer (FOSBOS Ingolstadt)

Am Dienstag, den 17. März 2026, begrüßte die FOSBOS Ingolstadt den Berliner Dichter, Essayisten und Übersetzer Christoph Klimke (*1959) zu einem Literaturtag an der Schule. Herr Klimke las aus seinem lyrischen Werk zu den Themen „Leben in der Großstadt“, „Liebe und Verlust“ sowie „außergewöhnliche Existenzen“, wobei ein Schwerpunkt auf den literarisch-biografischen Bezügen zu Marieluise Fleißer lag.

In zwei vorgetragenen Gedichten aus den Bänden Das Alphabet des Meeres und Eine Partitur aus Fährten lotet Klimke existentielle Erfahrungen im Leben der Ingolstädter Autorin aus, die einen Dialog mit dem eigenen Schaffen, mit Motiven der Entfremdung und Ausgrenzung „auf verlorenem Posten“ ermöglichen.

Im Anschluss an die Lesung stellte sich Herr Klimke nicht nur den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, sondern lud auch zu einem Kreativworkshop ein, in dem die Teilnehmenden eigene dichterische Entwürfe erproben und mit dem Autor besprechen konnten.