Christoph Klimke: Entfremdete Existenzen – ein literarischer Dialog mit Marieluise Fleißer an der FOSBOS Ingolstadt (17. März 2026)
Am Dienstag, den 17. März 2026, begrüßte die FOSBOS Ingolstadt den Berliner Dichter, Essayisten und Übersetzer Christoph Klimke (*1959) zu einem Literaturtag an der Schule. Herr Klimke las aus seinem lyrischen Werk zu den Themen „Leben in der Großstadt“, „Liebe und Verlust“ sowie „außergewöhnliche Existenzen“, wobei ein Schwerpunkt auf den literarisch-biografischen Bezügen zu Marieluise Fleißer lag.
In zwei vorgetragenen Gedichten aus den Bänden Das Alphabet des Meeres und Eine Partitur aus Fährten lotet Klimke existentielle Erfahrungen im Leben der Ingolstädter Autorin aus, die einen Dialog mit dem eigenen Schaffen, mit Motiven der Entfremdung und Ausgrenzung „auf verlorenem Posten“ ermöglichen.
Im Anschluss an die Lesung stellte sich Herr Klimke nicht nur den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, sondern lud auch zu einem Kreativworkshop ein, in dem die Teilnehmenden eigene dichterische Entwürfe erproben und mit dem Autor besprechen konnten.
„…damit ich mich nicht unnötig abhebe vom Inventar.“: Schülerinnen und Schüler des Katharinen-Gymnasiums präsentieren Fleißer (4. Februar 2026)
Am 4. Februar 2026 stellten fünf Schülerinnen und Schüler des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadts eindrucksvoll ihre intensive Beschäftigung mit Marieluise Fleißer unter Beweis. Im Rahmen einer multimedialen Präsentation im Marieluise-Fleißer-Haus lasen, inszenierten und kommentierten sie die Erzählung Die Stunde der Magd sowie die Dramen Pioniere in Ingolstadt und Fegefeuer in Ingolstadt. Die Links führen jeweils zu den entstandenen Schülertexten.
Hier das Programm. Nicht nur der Kulturkanal Ingolstadt war begeistert! Hier der Podcast zum Nachhören.


Fotos: Sabrina Wobker/Zentrum Stadtgeschichte
Fleißer goes iconic: Ein Projekt-Seminar des Apian-Gymnasiums Ingolstadt (2020/22)
Die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft unterstützte die Finissage zur Sonderausstellung Fleißer goes iconic (Frühjahr 2022), hervorgegangen aus einer Kooperation des Apian-Gymnasiums Ingolstadt mit dem Marieluise-Fleißer-Haus. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Postkarten und auch größerformatige Werke. Eine Auswahl der Postkarten ist an der Museumskasse erhältlich.
Hier die digitale Galerie der entstandenen Postkarten und Exponate. Einen Einblick in das Projekt und die damalige Ausstellung gibt das offizielle Eröffnungsvideo der Stadt Ingolstadt.




















