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20 Jahre Marieluise-Fleißer-Gesellschaft Drucken

Matinee und Mitgliederversammlung

Am 23. November 1996 wurde in Ingolstadt die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft e. V. zu dem Zweck gegründet, „den literarischen Nachlass der Ingolstädter Dichterin zu pflegen und weiter zu erschließen, die wissenschaftliche Dokumentation zu fördern und die Rezeption der Werke national und international zu unterstützen.“

Dieses Jubiläum feiert die Gesellschaft am Sonntag, den 27. November 2016, ab 11 Uhr mit einer Matinee im Altstadttheater Ingolstadt.

Die Schauspielerin Anna Maria Sturm präsentiert Texte der Fleißer und - begleitet von Uri Gincel am Flügel - Songs aus dem Great American Songbook und Lieder von Johannes Brahms.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) wird gebeten.

Zuvor findet in den Räumen des Altstadttheaters die 20. Mitgliederversammlung der Fleißergesellschaft mit Berichten und Neuwahl des Vorstands statt. Die Einladung an alle Mitglieder ist ergangen. Rückfragen und eventuelle Anträge an Geschäftsführer Edmund Hausfelder, Auf der Schanz 45, 85049 Ingolstadt. Beginn der Versammlung ist um 10 Uhr.

 
Lesung im Stadtmuseum Drucken

"Marieluise Fleißer – Lernen durch kritische Weggefährten", so lautet der Titel einer Lesung mit Musik, zu der das Stadtmuseum Ingolstadt am Sonntag, 17. April 2016, um 11 Uhr in seinen Barocksaal einlädt. Der Schauspieler Sascha Römisch demonstriert "in seiner bildlich und musikalisch gerahmten Leseung" das Aufsehen, das die Aufführungen Fleißerscher Werke seinerzeit verursachten.

 
19. Mitgliederversammlung der Fleißer-Gesellschaft Drucken

Am Sonntag, den 22. November 2015, findet von 17-18 Uhr die 19. Mitgliederversammlung der Marieluise Fleißer-Gesellschaft statt. Im Nebenzimmer des Gasthofs Anker in der Tränktorstraße 1, steht neben den Berichten des Vorstands und der Rechnungsprüfer und der Aussprache darüber ein Vortrag von Frau Dr. Shaimaa Tawfik zur Fleißer-Rezeption in Ägypten auf der Tagesordnung.

Rückfragen, evtl. Anträge an Geschäftsführer Edmund Hausfelder, Auf der Schanz 45, 85049 Ingolstadt.

Im Anschluss an die Versammlung ist die Teilnahme an der Verleihung des Fleißerpreises im Stadttheater möglich.

 
Lesestoff zur Fleißer Drucken

"Bereits ein Jahr alt, aber nahezu unentdeckt geblieben" - das schreibt Rolf Hürzeler über das Bilderbuch "Im Wirtshaus ist heut Maskenball ...", das im November vergangenen Jahres im Rahmen des 2. Fleißer-Weekends "Drei Mal Fleisser" der Öffentlichkeit präsentiert wurde. In der Schweizer Zeitschrift "kulturtipp" würdigt der Rezensent die "ebenso skurrile wie lebensfrohe Szenenfolge", sie belege "trotz der vordergründigen Unbeschwertheit" die persönliche Tragik der Fleißer. Das Buch ist bei der Fleißer-Gesellschaft und im Buchhandel erhältlich.

Zu den jüngsten Publikationen zum Werk von Marieluise Fleißer zählt auch der Band 10 der Schriftenreihe der Fleißer-Gesellschaft. Er enthält die erst 1996 entdeckten Erzählungen Fleißers "Der Wellensittich" und "Der Geizhals und die Tochter". Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Pittrof und Klaus Gültig, Neffe und Verwalter des Nachlasses der Fleißer, steuern Aufsätze zu den Erzählungen bei. Das Heft 10 der Schriftenreihe ist bei der Fleißer-Gesellschaft (Tel. 0841/47404) erhältlich.

 
Lesung im Stadtmuseum II Drucken
Mittwoch, den 22. April 2015 um 07:44 Uhr

"Erfolg durch literarische Blicke auf die Welt des Sports" ist die Lesung im Barocksaal des Ingolstädter Stadtmuseums, Auf der Schanz 45, überschrieben. Sascha Römisch und Carola Schlagbauer lesen musikalisch unterstützt, Texte unter anderem von Marieluise Fleißer, die dokumentieren, dass und wie "der Sport und die ihn tragenden Haltungen  in den 1920er-Jahren einen unaufhaltsamen Aufstieg zu einem von der Gesellschaft respektierten Phänomen" erlebten.

 
Fleißer-Preis 2015 an Ulrich Peltzer verliehen Drucken

Sein Werk verbinde die politische Analyse der Gegenwart mit der sorgfältig erarbeiteten und facettenreichen Beschreibung des Lebens in Großstädten - so heißt es in der Begründung der Jury für die Vergabe des Fleißer-Preises an den Schriftsteller Ulrich Peltzer. Am 22. November nahm der 1956 geborene, studierte Psychologe, der seit Mitte der 80-er Jahre als Romanschriftsteller auf sich aufmerksam macht, den Preis der Stadt Ingolstadt entgegen.

In ihrer Laudatio würdigte die Publizistin Sigrid Löffler den Preisträger als einen Autor, der die tradierten Erzählformen beherrsche, zugleich aber "wagemutig" über den modernen Menschen schreibe.

Der Ausgezeichnete zeigte sich "außerordentlich stolz", den Fleißer-Preis erhalten zu haben, sei das Werk der Ingolstädterin doch "so gegenwärtig wie kaum ein anderes des 20. Jahrhunderts".

 
Das Fleißerhaus – Ein Fall für den Archäologen Drucken

Das Fleißerhaus in der Kupferstraße 18, das zur Zeit zusammen mit dem benachbarten Haus Nr. 16 saniert wird, beschäftigt die Archäologen. Bei der notwendigen Angleichung des Bodenniveaus waren "Eingriffe in die untertägige Denkmalsubstanz" unvermeidlich. Da sich die beiden Häuser an einer "Nahtstelle der früheren Stadtentwicklung" befinden, untersucht man jetzt sehr gründlich, ob hier, wie schon länger vermutet, der Befestigungsgraben der Gründungsstadt des 13. Jahrhunderts verläuft.

Das dreigeschossige Fleißerhaus ist bereits aus dem berühmten Stadtmodell des Jakob Sandtner aus dem 16. Jahrhundert bekannt. Bei den aktuellen Ausgrabungen wurden Reste eines Vorgängerbaus und Spuren unterschiedlichster Raumnutzung entdeckt sowie Fundmaterial (Kacheln, Steinzeug, etc.) sichergestellt.

Genauere Informationen zur Hausgeschichte könnten möglicherweise ein Element im Konzept der Marieluise Fleißer-Gedenkstätte sein, die nach der Sanierung des Hauses in allen drei Stockwerken vor allem Leben und Werk der berühmten Tochter Ingolstadts präsentieren soll. Spätestens 2018 soll das Haus wieder zugänglich sein.

 
Fleißerpreis 2015 für Ulrich Peltzer Drucken

Den mit 10.000 Euro dotierten Marieluise Fleißer-Preis erhält in diesem Jahr der Autor Ulrich Peltzer. Laut Jury sei der 1956 in Krefeld geborene Peltzer "ein politischer Autor, der in seinen sorgfältigst erarbeiteten Romanen sprachlich anspruchsvoll immer wieder den Veränderungen in der Gesellschaft nachspürt".

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 22. November, um 18 Uhr im Foyer des Stadttheaters Ingolstadt statt.

 

 

 
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