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Fleißerhaus geschlossen Drucken
Donnerstag, den 26. März 2015 um 17:08 Uhr

Das Fleißerhaus, das Geburtshaus von Marieluise Fleißer, das die Stadt Ingolstadt seit November 2001 als Dokumentationsstätte betreibt, ist wegen Sanierung bis 2016 geschlossen. Veranstaltungen zum Thema Fleißer finden weiterhin statt, und zwar im Barocksaal des Stadtmuseums, Auf der Schanz 45. Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten des Stadtmuseums.

 
Lesung im Stadtmuseum Drucken

Prägnante, abwechslungsreiche literarische Porträts – etwa von Ludwig II. oder Bert Brecht – aus der Feder Marieluise Fleißers liest Dr. Manfred Schuhmann am Sonntag, den 1. Februar, um 11 Uhr im Barocksaal des Ingolstädter Stadtmuseums, Auf der Schanz 45. Die "musikalisch gerahmte und filmisch illustrierte Veranstaltung" lässt miterleben, so die Veranstalter, "wie und warum es Marieluise Fleißer gelang, sich aus dem jungen Star der 1920er-Jahre zum attraktiven Star der Jungen in den 1960ern zu verwandeln".

 
Dreimal Fleißer – die Zweite Drucken
Donnerstag, den 13. November 2014 um 08:13 Uhr

Noch ein Wochenende zum Gedenken an Marieluise Fleißer

22. und 23. November 2014

Zu Beginn dieses Jahres gedachten die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft und das Stadttheater Ingolstadt ein Wochenende lang mit hochkarätigen kulturellen Veranstaltungen des 40. Todestags der Ingolstädter Dichterin. Mit drei Veranstaltungen, die in Kooperation mit dem Kunstverein Ingolstadt und dem Kulturamt der Stadt realisiert werden konnten, schließt die Fleißer-Gesellschaft jetzt das Gedenkjahr ab.

Zu allen Veranstaltungen freier Eintritt.


Helga Fanderl: Marieluise Fleißers Kleider

Kunstausstellung mit Videoinstallation
Ausstellungseröffnung mit Künstlergespräch

22. November, 18:00 Uhr, Galerie im Stadttheater

Von Marieluise Fleißers modischen Vorlieben zeugt eine erstaunliche Sammlung von Stoffcoupons, Knöpfen, Kleidern, Kostümen und Hüten. Helga Fanderl geht der eigenwilligen Ästhetik dieses Nachlasses nach, der für ihre Filmaufnahmen aus Schränken, Koffern, Schachteln und Tüten an die Luft gebracht und bewegt wurde. Hüte fliegen, Farben und Muster der Stoffe scheinen auf und verschwinden. Knöpfe tanzen, Kleider schaukeln im Baum oder fallen wie Blätter. Ihre Kamera nähert sich ihnen, tastet sie ab wie rätselhafte Dinge oder Landschaften, verdichtet und rhythmisiert sie.

Aus dem digitalisierten Filmmaterial entstand eine auf den Ausstellungsraum bezogene Videoinstallation. Auf sechs parallelen Leinwänden entfaltet sich räumlich und zeitlich eine dichte visuelle Choreographie von Formen, Farben und Bewegungen. Die Ausstellung evoziert Marieluise Fleißers Anwesenheit in der Abwesenheit – eine Hommage.

Eine Kooperation zwischen Kunstverein Ingolstadt, Marieluise-Fleißer-Gesellschaft und Kulturreferat der Stadt Ingolstadt

Ausstellungsdauer: 23.11.2014 – 11.01.2015, Do – So, 11-18 Uhr

Finissage mit Filmabend: 11.01.2015, 11 Uhr


„Ich ahnte den Sprengstoff nicht“

Ausstellung zu Leben und Werk der Dichterin Marieluise Fleißer

23. November, 11:00 Uhr, Foyer des Stadttheaters

Beim diesjährigen Erlanger Poetenfest, das der vor 40 Jahren verstorbenen Marieluise Fleißer und ihrem literarischen Schaffen in mehreren Programmpunkten besondere Aufmerksamkeit schenkte, wurde die Wander-Ausstellung „Ich ahnte den Sprengstoff nicht“ zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Im Auftrag der Stadt Ingolstadt und der Marieluise Fleißer-Gesellschaft haben Karl Manfred Fischer und Lisa Puyplat diese Dokumentation auf 20 Tafeln zusammengestellt. Sie präsentieren sie nun in der Geburtsstadt der Dichterin.


„Im Wirtshaus ist heut Maskenball ...“ – Bilderbuch für Klaus-Dieter und Gerdi

Buchvorstellung mit Podiumsdiskussion

23. November, 11:45 Uhr, Foyer des Stadttheaters

Aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gibt es nur wenige Zeugnisse des Schaffens der Marieluise Fleißer. Mit dieser Faksimile-Ausgabe eines mit eigenen Collagen gestalteten Buchs kann ein ganz außergewöhnlicher Fund der Bibliographie der Fleißer hinzugefügt werden. Klaus Gültig, einer der beiden Neffen Fleißers, denen dieses Bilderbuch gewidmet ist, beschreibt es als eine „skurrile Entdeckung, die Fleißer von einer ganz neuen, bisher unbekannten Seite zeigt. Es gibt Einblick in ihre überraschende mütterliche Zugewandtheit ihren kleinen Neffen gegenüber und zeigt weiter ihre Souveränität im grafischen Bereich bei der Gestaltung dieses collagierten Bilderbuchs“.

Podiumsdiskussion mit:

Bernhard Echte, Verleger, Wädenswil/Schweiz

Annette Hülsenbeck, Dozentin für Textilwissenschaft, Osnabrück

Klaus Gültig, Neffe und Nachlassverwalter von Marieluise Fleißer

Das Bilderbuch von Marieluise Fleißer „Im Wirtshaus ist heut Maskenball ...“ ist als Faksimile mit einem 48-seitigigen Begleitheft mit Privatfotos und Aufsätzen von Annette Hülsenbeck, Eva Pfister und Klaus Gültig im Nimbus-Verlag von Bernhard Echte erschienen und bei der Buchpräsentation erhältlich.

Mitglieder der Fleißer-Gesellschaft können das Buch gegen einen Unkostenbeitrag von 25 Euro erwerben.

 

Wichtiger Hinweis für alle Mitglieder der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft:

Am Samstag, 22. November, findet die ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt.

16:30 Uhr, Vorraum Werkstattbühne des Stadttheaters Ingolstadt

 

 
Fleißer beim Erlanger Poetenfest Drucken
Sonntag, den 03. August 2014 um 11:15 Uhr

 

Beim 34. Poetenfest in Erlangen, das vom 28. bis 31. August stattfinden wird, ist Marieluise Fleißer gleich zweimal Thema:

 

 

"Marieluise Fleißer – Sprache, die wie Hammerschlag ist. Lebendige Zeichen aus einem schweren Leben" ist eine Gesprächsrunde am Samstag, 30. August, um 17.30 Uhr in der Orangerie im Schlossgarten überschrieben. Über die Dichterin sprechen der Mitbegründer des Verlags der Autoren Karlheinz Braun, der mit Fleißer noch gearbeitet hat, der Verleger und Fleißer-Kenner Bernhard Echte, die Schriftstellerin und Fleißer-Preisträgerin Dea Loher (angefragt) und die Dramatikerin und Fleißer-Preisträgerin Kerstin Specht. Die Moderation hat die BR-Literaturredakteurin Cornelia Zetzsche. Eintritt frei!

 

Am Sonntag ist am gleichen Ort um 14 Uhr, ebenfalls bei freiem Eintritt, eine Buchpremiere zu feiern. Bernhard Echte, Klaus Gültig und Annette Hülsenbeck stellen die Faksimile-Edition eines von Fleißer angefertigten und geschriebenen Kinderbuchs vor. Der Titel des Albums: „Im Wirtshaus ist heut Maskenball ... Bilderbuch für Klaus-Dieter und Gerdi, 1942“. Die Texte im Begleitheft sind von Klaus Gültig, Eva Pfister und Annette Hülsenbeck.

Das komplette Programm des Erlanger Poetenfestes gibt es im Internet unter "www.poetenfest-erlangen.de".

 
Weitere Auszeichnung für Fegefeuer Drucken
Freitag, den 30. Mai 2014 um 13:14 Uhr

Die Inszenierung von Marieluise Fleißers "Fegefeuer in Ingolstadt" durch die Regisseurin Susanne Kennedy an den Münchner Kammerspielen, die zum diesjährigen Theatertreffen in Berlin eingeladen war und dort den 3sat-Theaterpreis erhielt, hat eine weitere Würdigung erfahren. Der Leiter des internationalen Theaterfestivals in Buenos Aires, Dario Loperfido, der auf Einladung des Goethe-Instituts am Theatertreffen teilnahm, erklärte die Münchner Inszenierung zur eindrucksstärksten Arbeit und lud die Produktion zu seinem Festival nach Argentinien ein.

Mehr zu den Erfolgen der Münchner Fegefeuer-Inszenierung unter www.kulturkanal-ingolstadt..de

 
Mitgliederversammlung mit Neuwahlen Drucken

In der 18. ordentlichen Mitgliederversammlung der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft am vierten Novemberwochenende standen turnusmäßige Neuwahlen an. Das Vorstandsteam wurde weitestgehend bestätigt. Der neue alte erste Vorsitzende Kurt Finkenzeller bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern Paul Schönhuber und Donald Berkenhoff, die nicht mehr antraten. Den Posten Schönhubers als Schriftführer übernimmt künftig Judith Lichtblau. Dem Vorstand gehören desweiteren an: Gabriel Engert (zweiter Vorsitzender), Edmund Hausfelder (Geschäftsführung) sowie Klaus Gültig, Michael Heberling, Dr. Isabella Kreim, Gudrun Rihl, Florian Schneider und Dr. Hermann Widmann.

 

 

 
Dialog mit Marieluise Fleißer Drucken
Sonntag, den 12. Oktober 2014 um 16:18 Uhr

Im Fleißerhaus, Kupferstraße 18, wird am Sonntag, 19. Oktober, um 11 Uhr die Ausstellung "Dialog mit Marieluise Fleißer" eröffnet, die Werke der aus Ingolstadt stammenden Schriftstellerin Aleksandra Lung zeigt. Neben einer Einführung von Hubert Klotzeck sind Fleißer-Texte, vorgetragen von Maxi Grabmaier, zu hören.

Die Ausstellung ist bis 9. November zu den Öffnungszeiten des Fleißerhauses (So. 11-17 Uhr) zu sehen.

 
Fleißerporträt und Fegefeuer im Fernsehen Drucken
Dienstag, den 22. Juli 2014 um 16:22 Uhr

Am Donnerstag, den 24. Juli, zeigt BR-alpha in der Reihe "Lido" um 22.30 Uhr den Film von Tilman Urbach "Marieluise Fleißer. Provinz & Provokation".

Der Film setzt sich mit dem Thema Provinz auseinander, mit der "lakonisch harten Diktion" von Fleißers Sprache und ihrer Schonungslosigkeit, mit der sie Konflikte darstellte, er analysiert Ausschnitte ihres literarischen Schaffens, schaut auf künstlerische Aneignungen ihrer Stoffe, etwa durch Rainer Werner Fassbinder, wirft einen Blick auf den Nachlass der Dichterin und lässt sie schließlich selbst zu Wort kommen.

Am gleichen Tag zeigt zdf.kultur um 22.15 Uhr die Aufzeichnung der Inszenierung der Münchner Kammerspiele  (Susanne Kennedy) von Fleißers "Fegefeuer in Ingolstadt".

 
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