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Fleißerpreis an Christoph Ransmayr verliehen Drucken

Am 26. November wurde der österreichische Autor Christoph Ransmayr im Rahmen eines Festakts im Foyer des Stadttheaters Ingolstadt mit dem Marieluise-Fleißer-Preis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Stadt Ingolstadt wurde zum 15. Mal verliehen. In der Begründung der Jury heißt es: Mit ungeheurer Sprachgewalt und poetischer Kraft erschafft Ransmayr in seinen Büchern ganz eigene Welten, in denen sich auch immer unsere Welt spiegelt."

Laudator Andreas Platthaus, Ressortchef für Literatur und literarisches Leben bei der FAZ, würdigte die Leichtigkeit der Sprache in Ransmayrs Werk. Der Ausgezeichnete berichtete in seiner pointierten Dankesrede, wie er als junger Mann - und Fußballspieler - das erste Mal in seinem Leben mit der Wendung "Eine Zierde des Vereins" in Berührung kam und diese erst Jahre später als einen Romantitel der Fleißer identifizierte. Die Abb. zeigt den Ingolstädter Kulturreferenten Gabriel Engert und Stadträtin Eva-Maria Atzerodt bei der Übergabe der Preisurkunde an Christoph Ransmayr (M.).

 
Mitgliederversammlung 2017 der Fleißergesellschaft Drucken

Die 21. Mitgliederversammlung der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft findet am Sonntag, den 26. November 2017, um 10 Uhr im Musikprobenraum des Stadttheaters Ingolstadt statt. Die schriftlichen Einladungen sind ergangen. Der Versammlungsort ist über den Eingang Theaterpforte, Schloßlände 1 (auf der Donauuferseite), zu erreichen. Der Besuch der Fleißerpreis-Verleihung an Christoph Ransmayr um 11 Uhr im Foyer des Stadttheaters ist gleich im Anschluss an die Versammlung möglich.

 
Fleißer in Ägypten Drucken

Die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft unterstützt den Deutschunterricht in Ägypten. Studenten der Sohag University Kawamel, Faculty of Al-Alsun, German department, lesen Marieluise Fleißer im deutschen Original.

Die Uni-Dozentin für deutsche Sprache und Literatur, Dr. Shaimaa El Saghir Tawfik (im Bild mit ihren Studenten), hatte um Buchspenden gebeten. Die Fleißer-Gesellschaft unterstützte sie in den zurückliegenden Jahren bei der Erstellung ihrer Dissertation zum Thema "Fleißer und Brecht".

 
Zwei schreibende Frauen Drucken

Ein gelesenes und gesungenes Potpourri mit Texten der beiden "wortgewandten, sensiblen und originellen Erzählerinnen" Marieluise Fleißer und Mascha Kaléko bietet Ingrid Cannonier am Sonntag, den 2. April, um 11 Uhr. Am Klavier begleitet sie Brigitte Pesiggera.

Zu der Veranstaltung mit dem Titel "Sozusagen grundlos vergnügt" laden Stadtbücherei und Stadtmuseum Ingostadt in die Räume der Bücherei im Herzogskasten ein.

 

 

 
Matinee zum 20-Jährigen Drucken

Am 23. November 1996 wurde in Ingolstadt die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft gegründet. Am vergangenen Wochenende beging der Verein sein 20-jähriges Bestehen mit einer Matinee. Im vollbesetzten Altstadttheater las die Schauspielerin Anna Maria Sturm Texte von Marieluise Fleißer und sang, begleitet von Uri Gincel am Klavier.

Der Donaukurier lobte die „aktuelle, authentische, stimmige“ Lesung, bei der sich „Vortragskunst und die eigenwillige, raue und plastisch-genaue Sprache der Fleißer“ ergänzten: „Lang anhaltender Applaus vom tiefbeeindruckten Publikum“.

 

Ein Radiobeitrag des Kulturkanals zur Jubiläumsmatinee ist im Netz nachzuhören: www.kulturkanal-ingolstadt.de.

 
Shaimaa und Marieluise Drucken

Am Sonntag, 26. November, um 14 Uhr lädt das Stadtmuseum Ingolstadt, Auf der Schanz 45, zu „Inges Museumssonntag“ ein. In der informativen Kurzführung mit Stadtführerin Ingrid Uebelstädt geht es dieses Mal um "Shaimaa und Marieluise". Die ägyptische Deutsch-Dozentin Dr. Shaimaa El Saghir Tawfik und die Ingolstädter Schriftstellerin Marieluise Fleißer kannten sich nicht, doch moderne Technik machte es möglich, Kontakte zu knüpfen ...

 
Marieluise-Fleißer-Preis für Christoph Ransmayr Drucken

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr (63) erhält den Marieluise-Fleißer-Preis der Stadt Ingolstadt. Der mit 10.000 Euro dotierte Literaturpreis wird heuer zum fünfzehnten Mal verliehen.

Ransmayr wurde Mitte der 80er-Jahre mit seinem Roman "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" bekannt. Auch der nachfolgende Roman "Die letzte Welt" wurde begeistert aufgenommen. Er erhielt den Hölderlin-Preis, den Ernst-Toller-Preis und weitere nationale und internationale Literaturpreise. Sein jüngster Roman "Cox oder Der Lauf der Zeit" erschien im vergangenen Jahr.

Der Marieluise-Fleißer-Preis wird im Herbst dieses Jahres verliehen, der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

 
Geschichten aus dem bayerischen Wirtshaus Drucken

Am Sonntag, den 5. Februar, um 11 Uhr liest Dr. Manfred Schuhmann im Barocksaal des Ingolstädter Stadtmuseums (Auf der Schanz 45) Geschichten aus dem bayerischen Wirtshaus von Marieluise Fleißer und ihren Zeitgenossen.

Die Lesung mit Musik von Carola Schlagbauer und Werner Breuer lädt mit ausgewählten literarischen Texten in Wirtshäuser, "in denen individuelle Privatheit und gesellschaftliche Öffentlichkeit, bierselige Geruhsamkeit und biermotiviertes Rebellisch-Sein, moderne Verhältnisse und traditionelles Verhalten, neben- mit- und ineinander Patz finden".

 
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