1929 – Skandal um Marieluise!

Musikalische Lesung in der Stadtbücherei Ingolstadt am 24. März 2019

Vor 90 Jahren erhitze Brechts Berliner Inszenierung der „Pioniere in Ingolstadt“ die Gemüter, allem voran hier in Ingolstadt. Die Autorin, Marieluise Fleißer, wurde in der Heimat zur persona non grata …

Mehr dazu kann man am Sonntag, den 24. März 2019, in der Stadtbücherei Ingolstadt (Hallstr. 2-4) erfahren, hören, erleben. Ab 11.00 Uhr findet dort die musikalische Lesung „1929 … was für ein Jahr! Skandal, Skandal um Marieluise Fleißer, die Dramatikerin“ mit den Schauspielern Ingrid Cannonier und Sascha Römisch sowie Brigitte Pinggéra (Klavier) statt. Der Eintritt ist frei.

Mitgliederversammlung 2018

Am 25. November 2018 um 14.00 Uhr fand die 22. Mitgliederversammlung der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft statt. Dabei wurde der neue Vorstand gewählt. Im Anschluss fand in den ehemaligen Räumlichkeiten der Buchhandlung Ganghofer in der Donaustraße eine musikalische Lesung statt.

Marieluise Fleißer und das Volksstück

Zu einer Lesung mit Musik und Bild lädt das Stadtmuseum Ingolstadt am Sonntag, den 4. Februar, um 11 Uhr in seinen Barocksaal. Dr. Manfred Schuhmann wird, musikalisch unterstützt von Carola Schlagbauer und Werner Breuer, unter dem Titel „Bayerisch, frech, originell“ zeigen, wie Marieluise Fleißer in ihrem Stück „Der starke Stamm“ dem Volk „aufs Maul schaute, aber nicht nach dem Mund redete“. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Shaimaa und Marieluise

Am Sonntag, 26. November, um 14 Uhr lädt das Stadtmuseum Ingolstadt, Auf der Schanz 45, zu „Inges Museumssonntag“ ein. In der informativen Kurzführung mit Stadtführerin Ingrid Uebelstädt geht es dieses Mal um „Shaimaa und Marieluise“. Die ägyptische Deutsch-Dozentin Dr. Shaimaa El Saghir Tawfik und die Ingolstädter Schriftstellerin Marieluise Fleißer kannten sich nicht, doch moderne Technik machte es möglich, Kontakte zu knüpfen …

Fleißerpreis an Christoph Ransmayr verliehen

Am 26. November wurde der österreichische Autor Christoph Ransmayr im Rahmen eines Festakts im Foyer des Stadttheaters Ingolstadt mit dem Marieluise-Fleißer-Preis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Stadt Ingolstadt wurde zum 15. Mal verliehen. In der Begründung der Jury heißt es: Mit ungeheurer Sprachgewalt und poetischer Kraft erschafft Ransmayr in seinen Büchern ganz eigene Welten, in denen sich auch immer unsere Welt spiegelt.“

Laudator Andreas Platthaus, Ressortchef für Literatur und literarisches Leben bei der FAZ, würdigte die Leichtigkeit der Sprache in Ransmayrs Werk. Der Ausgezeichnete berichtete in seiner pointierten Dankesrede, wie er als junger Mann – und Fußballspieler – das erste Mal in seinem Leben mit der Wendung „Eine Zierde des Vereins“ in Berührung kam und diese erst Jahre später als einen Romantitel der Fleißer identifizierte. Die Abb. zeigt den Ingolstädter Kulturreferenten Gabriel Engert und Stadträtin Eva-Maria Atzerodt bei der Übergabe der Preisurkunde an Christoph Ransmayr (M.).

Die Fleißer und Schwabing

„Unkonventionell, rebellisch, leidenschaftlich: die Moderne geprobt im Weltdorf Schwabing“ lautet der Titel zu der Lesung mit Musik, zu der das Stadtmuseum und die Stadtbücherei Ingolstadt am Sonntag, den 18. März, einladen. Die Schauspieler Ingrid Cannonier und Sascha Römisch lesen – musikalisch begleitet von Brigitte Pinggera (Klavier) – Texte, die an Marieluise Fleißers Studentenzeit an der Münchner Uni und ihre Erlebnisse in Künstler- und Literatenkreisen in Schwabing erinnern. Durch die Veranstaltung, die um 11 Uhr im Barocksaal des Stadtmuseums beginnt, führt Dr. Martina Neumeyer. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.